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Special: Die Neuerfindung des Rades

Den Reifendruck prüfen - Tipps für den Alltag

  • Fahrzeughersteller empfehlen zwei verschiedene Werte für den Reifendruck: Den für das Fahren ohne Last und/oder mit normaler Geschwindigkeit - und den für das Fahren mit Last und/oder hauptsächlich erhöhter Geschwindigkeit. Sie finden die Werte in den Benutzerhinweisen der Kfz-Hersteller.
  • Prüfen Sie den Druck Ihrer Reifen regelmäßig einmal im Monat.
  • Der Reifendruck sollte bei kalten Reifen gemessen werden. Das bedeutet, Sie sollten weniger als drei Kilometer gefahren sein oder aber die Reifen zehn Minuten abkühlen lassen.
  • Einige Pkw der neuesten Generation sind bereits mit einem elektronischen System ausgestattet, das den Reifendruck überwacht. Diese Systeme können auch nachgerüstet werden.
Der Reifendruck sollte monatlich geprüft werden, um stets den richtigen Druck zu gewährleisten.

Regelmäßige Kontrolle: Der Reifendruck sollte monatlich geprüft werden, um stets den richtigen Druck zu gewährleisten.

Innovatives Exxpro Elastomer von ExxonMobil Chemical hält die Luft länger im Reifen

Beantworten Sie einmal ehrlich folgende Frage: Wann haben Sie zuletzt den Druck Ihrer Reifen geprüft? Vor zwei Monaten, als Sie die Winterreifen aufgezogen haben? Das wäre schon nicht schlecht, doch die Empfehlung lautet: monatlicher Check. Der richtige Reifendruck gewährleistet nämlich nicht nur Sicherheit, sondern er verringert den Verschleiß der Reifen und hilft, Benzin zu sparen. Würden sich alle Autofahrer daran halten, könnten jeden Tag Millionen von Litern Benzin eingespart werden, denn ein Auto mit zu platten Reifen verbraucht bis zu eine Tankfüllung zusätzlich pro Jahr.
ExxonMobil hat nun mit Exxpro ein revolutionäres Produkt entwickelt, das neue Möglichkeiten zum Benzinsparen eröffnet. Exxpro beruht auf einer Mischung aus synthetischem Gummi und Nylon. Die Reifen sind leichter, haltbarer, und sie laufen geschmeidiger. Zugleich halten sie den Druck deutlich länger als herkömmliche Reifen. Eigenschaften, die bewirken, dass Fahrzeuge weitaus weniger Kraftstoff verbrauchen und somit auch weniger Emissionen verursachen.

Erfolgsgeschichte mit Zukunft

Das neue Produkt besteht aus speziellen Elastomeren (ein Elastomer ist ein Kautschuk, der die Elastizität eines Produktes gewährleisten soll) auf der Grundlage von Isobutylen, ähnlich dem Isobutylen-Kautschuk, der in Hunderten von Produkten - vom Fußball bis zum Fließband - Anwendung findet.

Butyl-Kautschuk und sein enger Verwandter, der Halobutyl-Kautschuk, schließen Luft viel hermetischer ein, als dies natürlicher Kautschuk oder herkömmliche synthetische Elastomere tun. Darum werden sie seit mehr als einem halben Jahrhundert in Innenschläuchen und für die Innenwände von Reifen verwendet.

Es waren Forscher von ExxonMobil, die in den 30er Jahren den Butyl-Kautschuk erfanden, und unser Unternehmen ist seit langer Zeit Technologieführer in der Butyl-Branche. ExxonMobil Chemical stellt verschiedene Arten von Butyl-Kautschuk her und beliefert damit weltweit Reifenhersteller und Abnehmer aus anderen Branchen.

"Unser neues Produkt ist in vielerlei Hinsicht überlegen", meint Howe-Yong Hong, Manager für Butyl-Marketing bei ExxonMobil Chemical in Houston. "Die meisten Pkw-Reifen fahren heute mit einem Halobutyl-Innenreifen, der etwa 0,8 mm dick ist und rund ein Kilogramm wiegt. Unser neues Material hingegen ist so dünn und leicht wie eine Plastiktüte. Es schließt viel hermetischer ab, und die Gewichtsersparnis liegt bei fast 80 Prozent."

Gemeinsam mit der Yokohama Tire Company of Japan hat ExxonMobil das neue Produkt entwickelt, das nun unter dem Namen Exxpro Nylon DVA den Markt erobern wird. Über mehrere Jahre hinweg haben die Unternehmen verschiedene Mischungsvarianten der neuen Elastomere erforscht und haben sie in schlauchlosen Reifen getestet. Nun erprobt eine Reihe von Reifenherstellern das neue Material und prüft den Einsatz innerhalb ihrer jeweiligen Produktlinien.

Energiesparen schon im Produktionsprozess

Die Herstellung von Isobutylen-Kautschuk ist ein komplexer Prozess, der viel Energie verbraucht. Butyl-Kautschuk und Exxpro Spezial-Elastomere werden bislang unter sehr frostigen Bedingungen hergestellt, bei etwa -100 Grad Celsius. Um solche Temperaturen zu erzeugen, muss sehr viel Energie aufgewendet werden.

Das wird sich jetzt ändern, denn "die Forschungs- und Technologieabteilungen von ExxonMobil haben ein ganz erstaunliches neues Verfahren entwickelt, das es uns ermöglicht, Butyl-Kautschuk und Exxpro Elastomere bei deutlich höheren Temperaturen herzustellen", berichtet James Stokes, Technology Manager bei ExxonMobil Chemical in Houston. "Das ist ein entscheidender Durchbruch und vermutlich der wichtigste Fortschritt in der Butyl-Branche seit fast 50 Jahren: Eine technologische Weiterentwicklung, mit deren Hilfe wir unsere Produktionskapazitäten an den Anlagen erheblich ausweiten und zugleich Energie einsparen und Kosten senken können."

Die in Baytown, Texas, hergestellten Exxpro Spezial-Elastomere werden nach Pensacola in Florida gebracht. Dort baut ExxonMobil Chemical zurzeit eine Anlage, in der die Produkte mit Nylon vermischt werden. Die sich ergebende dynamisch vulkanisierte Verbindung kann in Schichten auf das Reifeninnere aufgebracht werden. Die Anlage in Florida soll 2008 fertig gestellt werden und dann Abnehmer weltweit versorgen. Außerdem wurden die Kapazitäten zur Herstellung von Butyl-Kautschuk in Frankreich und in Japan ausgebaut.



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