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'Defensive Driving'

'Mehr Tugenden'

ExxonMobil hat bereits in den letzten Jahren eine sehr niedrige Unfallquote erreicht. Ein weiterer Schritt zum Ziel 'Null Unfall' ist das Fahrtraining 'Defensive Driving' für unsere Mitarbeiter.

Was ist 'Defensive Driving'?
IDefensive Driving bezeichnet eine rücksichtsvolle, Risiko vermeidende Fahrweise bei der die eigenen Rechte der Verkehrssicherheit untergeordnet werden. Bei ExxonMobil geht das allerdings noch weiter: hier ist 'Defensive Driving' ein Präventionskonzept mit dem Ziel, kritische Situationen im Straßenverkehr zu vermeiden. Das bedeutet für die Mitarbeiter ein Fahrtraining, das mehr Souveränität und Konzentration im Straßenverkehr fördert. Ziel ist es den Mitarbeitern bewusst zu machen, dass ein defensiver Fahrstil der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dient und damit langfristig eine Verhaltensänderung in Form von defensivem Fahren aus Überzeugung zu erreichen.

Seit 1995 werden Außendienstmitarbeiter trainiert. 1998 wurde 'Defensive Driving' erstmalig auch für Innendienstmitarbeiter durchgeführt, die beruflich in der Regel selten mit dem Fahrzeug unterwegs sind. Warum?
Das Thema 'Sicherheit' wird bei uns ganzheitlich betrachtet. Wir möchten das Sicherheitsbewusstsein unserer Mitarbeiter insgesamt verbessern, also nicht nur bei der Arbeit sondern auch auf dem Weg nach Hause, in der Freizeit und im Urlaub. Hinzu kommt, dass wir von unseren Mitarbeitern im Außendienst sehr positive Resonanz auf das Training erhielten. Es war sogar so, dass den Familienmitgliedern der Teilnehmer eine positive Veränderung des Fahrstils auffiel. Anlass für uns das Fahrtraining für alle Mitarbeiter anzubieten. Insgesamt haben bis heute 3600 Teilnehmer an 774 'Defensive Driving' Fahrtrainings teilgenommen. Der Außendienst erhält alle zwei Jahre einen Auffrischungskurs.

Warum laufen 'Defensive Driving' Trainings nicht so ab wie zum Beispiel Trainings auf Verkehrsübungsplätzen?
Auf Verkehrsübungsplätzen werden Gefahrensituationen trainiert. Wir wollen verhindern, dass die Teilnehmer nach dem Training glauben, sie könnten nun jede kritische Situation beherrschen. Uns geht es darum den Mitarbeitern zu vermitteln wie Gefahrensituationen vermieden werden können. Unser Training besteht aus einem theoretischen Teil, das heißt ein Workshop in kleinen Gruppen, und dem anschließenden Fahren im Realverkehr - beides unter der Anleitung eines kompetenten Trainers.

Wie bewerten die Teilnehmer das Training?
Unser Engagement für die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter wird sehr positiv aufgenommen. Es besteht eine erfreulich hohe Akzeptanz des Fahrtrainings und sowohl Außen- wie auch Innendienstmitarbeiter sind dankbar für diese Orientierungshilfe.

Welches sind wichtige Regeln des 'Defensive Driving'?
Es sollten zum Beispiel folgende Regeln beachtet werden:

  • Bei dichtem Verkehr auf der Autobahn nicht schneller als 80 bis 110 Kilometer pro Stunde fahren.
  • Durch Nutzen der rechten Spur auf der Autobahn kommt man weniger gestresst zum Ziel. Der Sicherheitsabstand kann hier leichter eingehalten werden.
  • 8 bis 10-mal Blinken, zum Beispiel vor dem Überholen, weil Partner im Straßenverkehr das Blinkzeichen nicht nur sehen, sondern auch wahrnehmen sollen.
  • Kein Telefonieren während der Fahrt.
  • Bei trockener Fahrbahn einen Abstand von 3 Sekunden bis zum nächsten Fahrzeug einhalten. So ist es möglich in einer Gefahrsituation rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Bei nasser Fahrbahn muss der Abstand verdoppelt werden.
  • Immer - auch tagsüber - mit Licht fahren, weil man besser gesehen wird.
  • Beim Spurwechsel und vor allem beim Aussteigen den Schulterblick nicht vergessen.


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