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Der Pegasus Preis für Hamburger Privattheater geht in diesem Jahr an die Hamburger Kammerspiele. Die Jury würdigte mit ihrer Entscheidung den Spielplan 2001/2002 als Gesamtleistung des Theaters und seines Intendanten Ulrich Waller.
Die Fokussierung auf die programmatische Spurensuche jüdischer Vergangenheit zeichnete sich durch eine hohe künstlerische Qualität aus und erwies sich als einmalig, herausragend und unverwechselbar. Die Experten bewerteten "die inszenatorische Konsequenz beim heiklen Grenzgang zwischen kritisch aufklärerischem Anspruch und niveauvoller Unterhaltung als außerordentliche Risikobereitschaft und künstlerische Ausnahmeleistung der Kammerspiele und ihres Teams".
Anerkennung der Jury fand auch das rasche Reagieren der Kammerspiele auf die Ereignisse vom 11. September mit dem dramatischen Protokoll von Israel Horovitz. Besondere Würdigung erfuhren die Fortsetzung des Engagements für die "Dichter in Hamburg" und die Förderung des Festivals "Die Wüste lebt" für den Regienachwuchs, das sich mittlerweile zu einer bundesweit beachteten Talentbörse entwickelt hat. |